Leserfrage: Wie baue ich ein Aktien-Depot auf? Wie fange ich am besten an?

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Neulich erreichte mich die E-Mail eines Lesers.

 

Marks Ernüchterung war groß, als er Anfang Januar die Zinsgutschrift auf sein Sparguthaben erhalten hatte.

 

Die Zinsen waren wirklich mickrig.

Bedauerlich!

Nicht die Rede wert.

 

Auf der Suche nach Alternativen ist er auf das MoosParade Finanzblog gestoßen.

 

Seit etwa zwei Wochen verfolgt Mark das Blog.

 

Er rinnt mit dem Gedanken ein Aktien-Depot aufzubauen.

 

Ein Depot bestehend überwiegend aus Einzelaktien und ETFs als Beimischung.

 

Wissen wollte Mark, wie er denn am besten anfangen solle?

 

Welche sind die ersten Schritte auf dem Weg zu einem Aktien-Depot?

Depot Vergleich
Girokonto Vergleich
Tagesgeld Vergleich
Börsenseminar

Nun bin ich kein Anlageberater.

Ich weiß nicht, wie alt Mark ist.

Auch kenne ich seine persönliche und berufliche Situation nicht.

Wie lange soll das Geld angelegt sein?

Wieso ein Depot mit Einzelaktien und ETFs als Beimischung?

Thesaurierende oder ausschüttende ETFs?

Gibt es andere Vermögenswerte außer einem Sparguthaben?

Sind Schulden vorhanden?

 

 

Das sind Fragen, die ich nicht beantworten kann.

Diese Fragen zu beantworten ist jedoch wichtig, um das persönliche Risikoprofil herauszufinden und das finanzielle Ziel zu setzen.

 

Wie das geht, erkläre ich detailliert in meinem Börsenseminar:

Aus diesem Grund kann ich hier bei MoosParade Finanzblog höchstens bewährte Tipps und grundsätzliche Anregungen geben.

 

Meine Erfahrungen teilen.

Erkenntnisse und die Lebenserfahrung erfolgreicher Finanzexperten, Börsianer und Anleger weitergeben.

Die beste Zeit zum Investieren ist dann, wenn Du das nötige Kleingeld dafür hast

Mark berichtete in seiner E-Mail von Zinsen und Sparguthaben.

 

Find ich gut.

Das bedeutet, dass Mark Geld gespart hat.

 

Du brauchst Geld zum Investieren.

Überschüssiges Geld, welches Du über Jahre und Jahrzehnte entbehren kannst.

 

Die Börse ist eine langfristige Geschichte.

Wertpapiere bieten langfristig die besten Renditechancen.

 

Habe ich kein Geld, welches ich über Jahre am besten über Jahrzehnte für Aktien und Börse entbehren kann, sollte ich zuerst dafür sparen.

 

Möchte ich mir in einem Jahr von meinem Ersparten ein Auto kaufen, ist dieses Geld besser nicht an der Börse, sondern auf einem üblichen Sparkonto angelegt.

 

Die Börse ist launisch.

Aktien können hochvolatil sein.

 

Hochvolatil bedeutet: Der Aktienkurs fährt Achterbahn. Sodass man fast nicht hinschauen kann. Herzrasen! Handlungsdruck!

 

Was genau Volatilität bedeutet, erfährst Du in diesem Artikel: Was bedeutet Volatilität?

 

Um vor lauter Achterbahnfahren nicht in Panik zu geraten.

Die Nerven zu behalten.

Falls es nicht nach Plan laufen sollte, ist eine klare Trennung sinnvoll.

 

Dieses Geld ist für das Auto.

Dieses Geld ist für die Börse.

Lerne langfristig zu denken, eigne dir kontinuierlich neues Wissen an

Wenn ich in meinem Bekanntenkreis über Aktien und Börse plaudere, sind die Leute interessiert und fangen Feuer.

 

Merkwürdigerweise fangen die Meisten sofort an zu rechnen.

Ich sehe regelrecht die Dollarzeichen in ihren Augen.

 

Doch nach einer Weile: "Warte mal, wenn ich bei eintausend Euro eine Dividende von drei Prozent erwarten kann, dann sind das dreißig Euro im Jahr. Das ist doch gar nix. Dann lass ich es lieber bleiben. Das Risiko ist mir für nur dreißig Euro zu groß!"

 

Das Feuer erlischt genauso schnell wie das Licht einer Wunderkerze.

 

Das zeugt von Unwissen.

Unwissen über die Börse und den Chancen, die sich dahinter verbergen.

Und weil ich der festen Überzeugung bin, richtig angegangen die Chancen größer sind als das Risiko.

 

Außerdem ist das zu kurzfristig gedacht.

Der Zinseszinseffekt ist nicht verinnerlicht.

 

Die Wenigsten fragen weiter nach.

Nur ganz wenige bohren weiter.

Bohren tiefer!

 

"Schnell reich werden oder Zockerbude!", das verbinden viele Menschen mit der Börse.

Zocken kann jeder.

Doch schnell reich werden funktioniert in den wenigsten Fällen.

 

Richtig ist: Sich so früh wie möglich mit dem Thema Zinseszins, Aktien und Börse auseinanderzusetzen.

 

Kontinuierlich und Schritt für Schritt FinanzWISSEN aneignen.

Das birgt langfristig enorme Chancen für fabelhafte Rendite.

Der erste Schritt: Ich brauche ein Depot (Depotkonto)

Falls Du dich entschlossen hast überschüssiges Geld an der Börse anzulegen, brauchst Du ein Depot.

 

Ein Depot kannst Du bei deiner Hausbank, einer Sparkasse oder einer Direktbank eröffnen.

 

Entscheidest Du dich für ein Depot bei deiner Hausbank genügt für die Eröffnung meist deine Unterschrift.

Solltest Du keinen Online-Zugang zum Depot erhalten, bist Du für Transaktionen an die Öffnungszeiten der Hausbank gebunden.

 

Möchtest Du günstig und auf eigene Faust handeln, bist Du mit einem Depot bei einer Direktbank gut bedient. Direktbanken können ihren Service oft günstiger anbieten.

 

Es lohnt sich die Depot-Konditionen zu vergleichen: Depot Vergleich.

 

Verwandter Artikel: Von Luxusdepots und teuren Girokonten. Leider kratzen Luxus und Teuer an der Rendite des Anlegers

 

Für die Eröffnung eines Depots bei einer Direktbank musst Du dich per Post-ident-Verfahren bei der örtlichen Postfiliale oder einem anderen Identitätsfeststellungsverfahren identifizieren. Beim Post-ident-Verfahren musst Du die Antragsunterlagen zusammen mit dem Personalausweis dem Postmitarbeiter vorlegen.

 

Die Antragsunterlagen erhältst Du üblicherweise nach der Eröffnung des Depots per E-Mail zugeschickt. Du kannst die Unterlagen auch sofort ausdrucken.

 

Wichtig: Die angegebenen Daten müssen mit den persönlichen Angaben im Personalausweis übereinstimmen. Die Unterschrift muss identisch sein. Sonst wird das Post-ident-Verfahren abgelehnt.

 

Nach wenigen Tagen erhältst Du Post von dem Depotanbieter mit den nötigen Informationen und dem Online-Zugang.

 

Das Depot ist eröffnet!

Depot Vergleich

(*)

Der zweite Schritt: Freistellungsauftrag optimal verteilen

Nicht vergessen: Freistellungsauftrag einrichten. Beziehungsweise optimal verteilen, damit keine Kapitalertragssteuer auf die erwarteten Erträge (z.B. Dividenden) bis zum persönlichen Sparer-Pausbetrag abgeführt wird.

 

Sparer-Pauschbetrag für Singles: 801 Euro

Sparer-Pauschbetrag für Verheiratete: 1602 Euro

 

Das geht bei Direktbanken mit wenigen Klicks im Online-Bereich.

Bei Hausbanken genügt eine kurze Info direkt an den Ansprechpartner.

 

Dazu der verwandte Artikel:

Der dritte Schritt: Die erste Aktie (das erste Wertpapier)

Besonders am Anfang deiner Börsenkarriere ist das "Wenig-Risiko-Eingehen" absolut sinnvoll.

 

Es bietet sich an breit gestreute sogenannte "Welt-ETFs" ins Depot zu holen.

 

Verwandter Artikel: Welchen ETF? Thesaurierend oder Ausschüttend?

 

Wenn Mark ein Depot aufbauen möchte, welches explizit aus Einzelaktien mit ETFs als Beimischung bestehen soll, ist er am Anfang mit großen Unternehmen sogenannten Bluechips wohl gut beraten.

 

Die ersten Wertpapiere sollten ein stabiles Fundament bilden.

Dieses Fundament sollte das Depot tragen, damit es nicht gleich wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt.

 

 

Zum Weiterlesen:

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