Aus welchen Gründen Anleger an der Börse Schiffbruch erleiden können

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Wer Netto von Brutto nicht unterscheiden kann, wird bei der Gehaltsabrechnung höchstwahrscheinlich große Augen machen.

 

Wer nicht versteht, dass sich die Erde um die Sonne dreht, der wird auch nicht verstehen, dass der Mars seinen Weg auch um die Sonne nimmt.

 

Was ich damit verdeutlichen möchte ist, dass das Verständnis beziehungsweise der Erfolg, in diesem Fall der Erfolg an der Börse, entscheidend mit den Grundlagen beginnt.

Depot Vergleich
Girokonto Vergleich
Tagesgeld Vergleich

Wer an der Börse langfristig erfolgreich sein möchte, sollte die einfachsten Grundlagen und die damit verbundenen Zusammenhänge verstehen.

 

Sonst kann es geschehen, dass Verwirrungszustände entstehen.

 

Denn wer die absoluten Grundprinzipien der Börse verstanden hat und weiß wie die Zusammenhänge funktionieren, für den sind alle aufbauenden Themengebiete sehr einfach zu verstehen und schnell zu erarbeiten.

 

Der Erfolg wird somit vorprogrammierbar.

 

Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: "Wer etwas werden möchte, sollte lange an den Grundlagen arbeiten."

Ein ganz wichtiger Grund warum Anleger an der Börse Schiffbruch erleiden ist, wenig Ahnung haben und sich von wilden Versprechungen blenden lassen

Dieses skizzierte Verständnisdreieck verdeutlicht, wie das Wissen mit den absoluten Grundlagen beginnt und mit Aufbauwissen niemals endend voranschreitet.

 

Erst wenn das Grundlagenwissen wirklich verstanden wurde, kann aufbauendes Wissen relativ einfach aufgebaut werden.

 

Sonst kann es sein, dass Verwirrungszustände entstehen.

 

Verwirrungszustände auf hohem Niveau.

 

Ein Bekannter von mir träumte vom schnellen Geld an der Börse. Er wollte auf CFDs setzen. Auf CFDs ohne Börsenerfahrung und ohne jegliches Wissen darüber.

 

Der Hebeleffekt an der ganzen Geschichte ist anscheinend so geil, dass er viel Geld damit verdienen wollte.

 

Mit dem Hebeleffekt können tatsächlich sekundenschnell horrende Gewinne erzielt werden. Dank der englischen Erfindung (CFD - Contract for difference) ist das mit wenig eingesetztem Kapital möglich.

 

Nur schade, dass der Bekannte sich blenden lassen hat und nie etwas von einer Nachschusspflicht und den Erfolgsaussichten gehört hat.

 

Auch das der ganze "CFD-Trading-Schmarrn" regelrecht einem Casino gleicht.

Lediglich der Bank und den Brokern als potentielle Einnahmequelle dient.

 

Besonders Privatanleger und sogenannte "A-Kunden" werden intensiv für das CFD-Trading geworben.

 

Mit Veranstaltungen, persönlichen Ansprechpartnern, kostenlosen CFD-Konten, Seminaren, Buffets etc.

 

Die Banken und Broker wären unklug, wenn sie diese Personengruppen nicht als eine potentielle Einnahmequelle erkennen würden.

 

Mit dieser Geschichte möchte ich sagen, dass der Bekannte sich in einem Verwirrungszustand befand. Er hatte keine Ahnung von der Börse und wollte mit dem CFD-Trading beginnen.

 

Meiner Meinung nach könnte er genauso Poker spielen und hätte unter Gesellschaft mit Getränken und Knaberreien mehr Spaß dabei.

Die Aktie ist eine langfristige Geldanlage (Geduld)

Aktien gehören in die Kategorie der langfristigen Geldanlage.


Kurzfristig sind Aktien hochgradig gefährlich.


Geduld ist ein wichtiges Stichwort.

 

Geduld an der Börse zahlt sich aus.


Hier der Fünf-Jahres-Chart des DAX und des Dow Jones:

Depot Vergleich
Girokonto Vergleich
Tagesgeld Vergleich

DAX Performance (5 Jahre)
DAX Performance (2009 - 2013)
Dow Jones Persormance (5 Jahre)
Dow Jones Performance (2009 - 2013)

Quelle: comdirect

Wer sein Geld nach der Finanzkrise von 2009 in den DAX-Indizes oder den Dow Jones-Indizes investiert hat, konnte es mehr als verdreifachen.

 

Über Jahrzehnte betrachtet schaut die ganze Sache ähnlich aus. In den unten eingebauten Charts ist deutlich zu erkennen, dass der Aufwärtstrend des DAX und des Dow Jones seit der Auflegung nicht aufzuhalten ist.

 

Krisen, Kriege und Katastrophen haben zeitweise tiefe Löcher in die Charts gerissen.


Kurzfristig angelegte Anleger haben ihr Geld verloren.

Findige Anleger haben diese Krisen genutzt, um günstig nachzukaufen.

 

Langfristig gesehen, können solche Krisen rein charttechnisch als Tropfen auf dem heißen Stein betrachtet werden.

 

Es gilt das Risiko möglichst breit zu streuen.

Das tagtägliche Börsengeschehen ausblenden.

Bärenmärkte mental überstehen und Krisen aussitzen.

 

Die Aktie braucht Zeit, Zins und Zinseszins - 10 Jahre! 20 Jahre! Am besten 30 Jahre!

DAX
DAX-Performance (1988 - 2013)
Dow Jones
Dow Jones-Performance (1994 - 2013)

Quelle: comdirect

Ich glaube, dass die Börsenindizes langfristig steigen.

 

Die Menschheit entwickelt sich seit Jahrtausenden und erfindet sich in ihrer Lebensweise immer wieder neu.


Neue gute Technologien werden von besseren effizienteren Erfindungen abgelöst.

Das führt zu einem stetig steigenden Wirtschaftswachstum.

Steigender Lebensqualität.

Steigender Effizienz.

 

Wir werden effektiver, schlauer, reicher!

Die Entwicklung der Menschheit ist nicht aufzuhalten.


Fettleibigkeit in den Industrieländern, der fürchterlich steigende Fleischkonsum auf der ganzen Welt oder Zivilisationskrankheiten sind Probleme für die es Lösungen geben wird.

Börse und Medien

Die Medien leben von Sensationsgeschichten!

 

Die überwiegende Masse interessiert sich nicht für langweiliges und tagtägliches Geschehen an der Börse.

 

So berichten die Medien über Unternehmen, die entweder hochgejubelt werden oder sich im Abgrund oder momentan in einer prekären Lage befinden.

 

Die Kurse springen hier gehörig auf und ab.

Geraten ins Visier von Spekulanten und auch Börsenneulingen, die hier schnelles Geld verdienen wollen.

 

Wen interessieren schon Langweiler wie Henkel, Colgate, die Deutsche Post oder Wal Mart. Die Börsengeschichten dieser Unternehmen sind für die überwiegende Masse uninteressant.

 

Sie sind langweilig.

Auch für mich!

Es geschieht hier nichts Weltbewegendes und nichts Sensationswürdiges.

 

Dass diese Konzerne seit Jahrzehnten unglaubliche Erfolge am Markt und an der Börse feiern, wissen die Wenigsten.

 

Es ist schon viel medialer Müll im Umlauf.

 

Das Ende von Apple wird seit Jahren prophezeit.

Microsoft wird ständig auseinander genommen.

 

Doch existieren diese Unternehmen immer noch.

Mit Innovationen, satten Gewinnen und erfolgsversprechenden Zukunftsaussichten.

 

Kaufen und halten finde ich am erfolgversprechendsten.

Das Tagesgeschehen einfach ausblenden und lieber in den Urlaub fahren oder spazieren gehen.

Wer viel handelt, verliert viel!

Aktienkäufe und Aktienverkäufe kosten Geld.


4 Euro, 20 Euro, 100 Euro oder 200 Euro.


Wer viel handelt, zahlt auch viel an Order- und Börsengebühren.


Über die Jahre verschlingt das Handeln Unsummen an Geld.

Wertpapiere kaufen und Wertpapiere halten, kostet nur einen Bruchteil davon.

Fehlende Strategie und eine mangelnde Diversifikation (Risikostreuung)

Wer ohne Plan und einer Strategie einen Weltkonzern aufbauen möchte, wird es vermutlich schwer haben das Vorhaben zu realisieren.


Auch der Gang an die Börse sollte strategisch nach einem Plan erfolgen.


Welche Strategie will ich gehen?

Welche Wertpapiere möchte ich kaufen und warum?

Wie alt bin ich und wie lange möchte ich an der Börse investiert sein?

Wie hoch ist meine Risikoneigung?

Welcher Anlegertyp bin ich?

Habe ich tatsächlich das übrige Kleingeld dafür?


Diese Fragen sollte sich der überwiegend sicherheitsorientiere Deutsche Anleger stellen, bevor er an die Börse geht.


So wäre alles Geld in nur ein einziges Unternehmen zu investieren, keine gute Idee. Sollte das Unternehmen irgendwann vom Markt verschwinden, wäre auch das investierte Geld verloren.


Am besten verschiedene Wertpapiere aus verschiedenen Branchen ins Depot legen.

Am besten aus mehreren Branchen.

Nach Größe kategorisieren, nach Region ...

Schlecht gewählter Einstiegszeitpunkt

Warren Buffet behauptete in einem Zitat: "Die meisten Leute interessieren sich für Aktien, wenn alle anderen es tun. Die beste Zeit ist aber, wenn sich niemand für Aktien interessiert."

 

Der beste Einstiegpunkt kann nicht prognostiziert werden!

 

Tatsache ist allerdings, dass wir Herdengeschöpfe sind und dann Aktien kaufen, wenn alle anderen bereits investiert sind.

 

Und dann kommt der große Crash.

Und die Herde rennt mit horrenden Verlusten wieder davon.

 

Wieder der Herde gefolgt und keine Geduld bewiesen.

 

Übriges: Es gibt einen Bildzeitungsindikator.

 

Der Begriff wird gerne von Börsenspekulanten verwendet.

 

Wenn die Bild ganz groß auf ihren Titelseiten positiv gegenüber Aktien und der Börse gestimmt ist, sollte Vorsicht angebracht sein.

 

Zumidnest laut dem Bildzeitungsindikator.

Aktien und kein Geld auf dem Konto

Dann keine Aktien kaufen.

Sondern für Aktien sparen.

 

Ein Wertpapiersparplan kann den ein Einstieg an die Börse begünstigen.

 

Niemals Aktien auf Kredit kaufen.

 

Es gibt eine einzige Ausnahme, wann Aktien auf Kredit lohnen könnten.

Lediglich dann, wenn jemand noch sehr jung ist und ein regelmäßiges, hohes und gesichertes Einkommen vorweisen kann.

 

Jedoch bestehen auch hier nicht zu unterschätzende Risiken.

Nicht nur den Totalverlust, sondern gleich den Ruin.

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