Geld langfristig anlegen an der Börse: Drei Grundregeln, die immer gelten

Englisch
(*) Zum Buch
Deutsch
Zum Investment Guide

Geld langfristig an der Börse anlegen: Drei Grundregeln!

 

Elementar und gelten stets, wenn Du Geld langfristig anlegen möchtest.

 

Wir möchten behaupten gelten ausnahmslos, wenn Du Geld langfristig erfolgreich an der Börse anlegen möchtest.

 

Besonders auch, wenn Du langfristig erfolgreich mit Wertpapieren für das beste Alter sparen möchtest.

 

Es sind drei Zutaten, die langfristigen Erfolg an der Börse zutage fördern:

  1. Langfristig denken
  2. Kosten sparen
  3. Risiko streuen

 

Bedeutet:

  1. Lernen am besten in Jahrzehnten zu denken.
  2. Kosten so niedrig wie möglich halten.
  3. Risiko so breit wie möglich streuen.
Börsenseminar
Depot Vergleich
Girokonto Vergleich
Tagesgeld Vergleich

1. Langfristig denken, wenn Du Geld langfristig anlegen möchtest


"Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht."

 

Afrikanisches Sprichwort


Die Wörter "langfristig erfolgreich" hast Du bereits mehrmals Mal gelesen.

 

Denn wenn Du kurzfristig an der Börse hantierst, legst Du dein Geld nicht an. Du spekulierst damit.

 

Spekulation bedeutet: Die Volatilität des Marktes ausnutzen.

 

Kursgewinne aufgrund von Kursunterschieden und zeitlichen Kursveränderungen erzielen.

Geld langfristig anlegen

Neulich auf dem Zahnarztstuhl: Man kennt sich. Ein Small Talk geht immer!

 

Soso, mit Aktien hatte der gute Mann in Weiß während seiner Studienzeit spekuliert.

 

Gekauft.

Verkauft.

 

Mal verloren.

Mal gewonnen.

 

Irrelevante Prozentpunkte.

BASF zu handeln war in Mode!

 

Und dann nach der Studienzeit die Spekulation aufgegeben und letztendlich komplett vom Aktienmarkt verabschiedet.

 

Grund: Mit eigens hart verdientem Geld spekuliert man an der Börse nicht, sondern legt es "richtig" an.

 

Richtig anlegen?

Sich vom Aktienmarkt verabschieden?

Der kurze Plausch war amüsant und bestätigend zugleich!

 

"Hätten wir, nachdem was wir heute wissen, vor zehn oder zwanzig Jahren Aktien von BASF gekauft und diese Aktien bis heute gehalten, nicht damit spekuliert, nicht von der Börse verabschiedet, hätte die Zahnreinigung heute BASF spendiert. Und ein fettes Trinkgeld für die nette Prophylaxe-Expertin noch dazu."

 

Nicht nur das: 2174 Prozent machten BASF-Aktionäre binnen zwanzig Jahren gut, wenn sie Ausschüttungen regelmäßig wieder in BASF-Papiere gesteckt haben.

 

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Langfristig denken an der Börse zahlt sich enorm aus.

 

Gut: Die Vergangenheit lässt sich analysieren. Die Zukunft kann niemand vorhersagen.

 

Und klar: Mit Einzelaktien trägt der Anleger das volle Ausfallrisiko. Geht ein Unternehmen Pleite, ist das investierte Geld verloren.

 

Vernünftiger kann es daher sein, falls Du dich mit Einzelaktien nicht wohlfühlst: Einen börsengehandelten Indexfonds (ETF) ins Depot zu legen.

 

Mit ETFs holst Du dir ein Bündel aus Aktien einer ganzen Branche, eines Staates oder einer Region ins Depot.

 

Sicher ist: Der DAX hat in seiner fünfundzwanzig-jährigen Erfolgsgeschichte eine Durchschnittsrendite von 8,3 Prozent jährlich erwirtschaftet.

 

Sicher ist auch: Der Dow Jones hat seit 1980 einen jährlichen Gewinn von 9,9 Prozent erzielt.

 

Die große Mehrheit der Deutschen setzt jedoch auf renditeschwache Bankeinlagen und Immobilien.

 

Teure Bürokratiemonster, die alles können.

Außer angemessener Rendite erwirtschaften.

 

Die Hans-Böckler-Stiftung hat eine vernichtende Bilanz der Riester-Rentenreform gezogen: Riester-Renten seien teuer, renditeschwach und riskant.

 

Im Jahr 2014 konnten laut statista.com in Deutschland durchschnittlich rund 4,14 Millionen direkte Aktionäre verzeichnet werden.

 

Die Zahl ist absurd unbedeutend, wenn man bedenkt, dass Wertpapiere langfristig über Jahrzehnte die besten Chancen auf Rendite geben.

2. Kosten sparen, wenn Du Geld langfristig anlegen möchtest


"Es gibt Leute; die zahlen für Geld jeden Preis."

 

Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph


Der Kaufmann sagt: Im Einkauf liegt der Gewinn.

 

Dazu weiß der findige Kaufmann: Hohe Kosten schmälern den Gewinn.

 

Folge für den Kaufmann: Wenn ich günstig einkaufe und meine Kosten senke, bedeutet das für mich mehr Gewinn!

 

Bei der Geldanlage ist es nicht viel anders: Hohe Kosten bedeuten weniger Rendite.

Geld langfristig anlegen

Was sind das für Kosten, die an der Rendite des Anlegers kratzen?

Kosten

Auf der Seite der Depotanbieter sind das Kosten wie: Depotgrundgebühren, Ordergrundgebühren, Provisionen etc.

 

Zum Weiterlesen: Von Luxusdepots und teuren Girokonten! Leider kratzen Luxus und Teuer an der Rendite des Anlegers

Kosten

Auf der Seite der Emittenten sind das Kosten wie: Performance Fee, Ausgabeaufschläge, TER etc.

 

Zum Weiterlesen: Nichts ist umsonst - auch kein Fonds! Beim Fondskauf den Ausgabeaufschlag und die Total Expense Ratio (TER) nicht außer Acht lassen


Warum glauben wir, dass die Kosten niedrig sein sollen?

 

Weil, wie bereits erwähnt: Hohe Kosten an der Rendite des Anlegers kratzen.

 

Deswegen vertreten wir hier ganz klar die Meinung: Geizig sein! Geizhals spielen! Um jeden Cent kämpfen!

 

Wie Aldi, Lidl, Netto und Co.: Alles knallhart kalkuliert!

 

 

Es gibt das Argument: Hohe Kosten spielen keine Rolle, solange die Rendite stimmt.

 

Und tatsächlich:

  • Solange die Rendite dreißig Prozent beträgt,
  • die Kosten bei zwanzig Prozent liegen,
  • ist immer noch eine Rendite von zehn Prozent drin.

 

Soweit so gut.

In der Theorie!

Oder als Verkaufsargument für einen aktiv gemanagten Investmentfonds!?!

 

Allerdings kann z.B. auf lange Sicht der aktive Fondsmanager im Regelfall den Markt nicht schlagen. Nur die Wenigsten schaffen eine Überperformance. Die Fondsrenditen liegen auf langfristiger Basis meist hinter den passiven Investments (ETFs).

 

Zum Weiterlesen: Investmentfonds vergleichen - Fondsmanager sind ihr (Ihr) Geld nicht wert

3. Risiko streuen, wenn Du Geld langfristig anlegen möchtest


"Der Mensch sieht den Gewinn, nicht die Gefahr."

 

Aus China


Risikostreuung im Depot bedeutet verschiedene Risikoarten einzudämmen:

 

  • Einzelrisiko von Aktien,
  • Länderrisiken,
  • Branchenrisiken,
  • Klumpenrisiken,
  • Währungsrisiken etc.
Geld langfristig anlegen

Damit das Depot den Sturz von der Klippe überlebt (Krisen, Kriege, Katastrophen). Sich aufrappelt und wieder die Klippe emporklettert.

 

Das geht, wenn der Anleger:

  • die Risiken kennt,
  • Anlagen geschickt kombiniert.

 

Das tägliche Geschrei an der Börse und das kurzfristige Auf und Ab der Kurse kann der langfristig orientierte Anleger dann außer Acht lassen.

 

Das krisenfeste Depot schlummern lassen und sich auf die schönen Dinge des Lebens konzentrieren.

 

Verwandter Artikel: Wie funktioniert Risikostreuung?

Fazit

Wenn Du an der Börse langfristig erfolgreich Geld anlegen oder für das beste Alter sparen möchtest, solltest Du drei wesentliche Grundregeln verinnerlichen.

 

Drei wesentliche Grundregeln, die immer gelten:

  1. Lernen langfristig zu denken. Zehn Jahre. Zwanzig Jahre. Am besten dreißig Jahre!
  2. Dazu das Risiko im Depot streuen. Über verschiedene Branchen, Länder, Kontinente und Währungen.
  3. Vor allem jedoch ein knallhartes Kostenmanagement betreiben. DU möchtest dich reich machen. Nicht die Finanzbranche!

Werde Teil des MoosParade Universums: Weil ohne Moos nix Los!

MoosParade Finanzblog

Folge dem Moosmann: Lass dich leiten, quer durch das Finanzdickicht!

Der Moosmann

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Depot Vergleich
Girokonto Vergleich
Tagesgeld Vergleich