5 Dummheiten, die dich Rendite kosten: Und warum Du diesen Unfug lassen solltest

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Albernheit Nr. 1 - Investieren ohne Regeln

Investieren ohne Regeln ist ein emotionales Spiel. Du triffst Entscheidungen, die nicht logisch oder vorgesehen sind. Aus der Emotion heraus eben.

 

Ausweg: Regeln aufstellen. Anlagestrategie ausarbeiten und an dieser Anlagestrategie festhalten.

 

Hauptfragen:

  • Wie viel kann ich verlieren?
  • Nicht, wie viel kann ich gewinnen?

Bockmist Nr. 2 - Steuern und Gebühren ignorieren

Ein Wertpapierkauf verursacht Gebühren. ETFs und Fonds haben laufende Kosten. Viele Investmentfonds haben einen enormen Ausgabeaufschlag.

 

Gebühren, Kosten und Steuern fressen einen Großteil der Rendite auf.

 

Im Extremfall vierzig Prozent der Gesamtrendite.

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Ausweg:

  • Steuerrechtlich informieren.
  • Preis-/Leistungsverzeichnis der Depotanbieter studieren und Renditefressergebühren meiden.
  • Keinen Ausgabeaufschlag akzeptieren und hohe, laufende Verwaltungsgebühren meiden.

 

Verwandter Artikel: Von Luxusdepots und teuren Girokonten! Leider kratzen Luxus und Teuer an der Rendite des Anlegers

 

 

Hauptfragen:

  • Wie günstig kann ich kaufen?
  • Wie (steuer) günstig kann ich verkaufen?
  • Wie hoch sind die laufenden Kosten eines ETFs/Fonds etc.?

Quatsch Nr. 3 - Ständiges Hin und Her macht Taschen leer

Privatanleger sind keine Händler.

 

Börsianer handeln mit Aktien, um Einkommen zu generieren.

Oder mit Optionen und Futures, um Gewinne zu erspielen.

 

Oft geschieht dies unter einem sehr hohen Risiko.

 

Privatanleger sind an der langfristigen Entwicklung des Portfolios interessiert.

 

 

Ausweg: Tägliches Geschrei an der Börse ignorieren.

 

 

Hauptfragen:

  • Soll ich als Privatanleger kurzfristig handeln, Gebühren blechen und Nerven strapazieren?
  • Möglicherweise erledigen die durchschnittliche Marktrendite und der Zinseszinseffekt langfristig die ganze Arbeit?

Firlefanz Nr. 4 - Dem Einfluss der Medien verfallen

Die Börse ist von Emotionen getrieben.

Die Medien erzeugen Panik, Höhenflüge, Unsicherheit, Aufregung, Gier.

 

Die Nachricht heute kann zwar Auswirkung auf den Kurs der Aktie haben, doch selten auf die langfristige Entwicklung eines Unternehmens.

 

Die Medien überwuchern von Börsen- und Finanzexperten, die in die Zukunft sehen können.

 

"Diese Aktie wird sich in einem Jahr verdoppeln!"

"Diese Aktie sollten Sie jetzt verkaufen!"

 

Tatsache ist, dass niemand die Zukunft vorhersagen kann.

 

"Jede Art von Prognose ignorieren. 95 Prozent der Analysten sind überschätzte Journalisten, deren Job es ist, ihre Bank in die Zeitung oder ins Fernsehen zu bringen.", sagt Steen Jakobsen Chefvolkswirt der dänischen Saxo Bank in der F.A.Z.

 

Ausweg: Ständig hinterfragen und den gesunden Menschenverstand einsetzen. Tägliche Börsenberichte der führenden Nachrichtensender sind keine guten Anlage-Ratgeber.

 

 

Hauptfragen:

  • Brauche ich als Privatanleger all diese Informationen wirklich?
  • Ist es nicht möglicherweise eine einzige Erkenntnis, die zum Ziel führt?
  • Was befähigt einen Experten dazu, die Zukunft vorherzusagen, wenn doch niemand die Zukunft vorhersagen kann?

Katastrophe Nr. 5 - Viel zu viel Risiko eingehen

Die oberste Regel für den Privatanleger lautet: Kein Geld verlieren.

 

Man kann nicht immer gewinnen.

 

Jeder Privatanleger greift während seiner Anlegerkarriere mindestens ein Mal ins Klo.

Doch lässt sich ein Griff ins Klo mit einem Latexhandschuh über der Hand (Streuung) leichter ertragen.

 

Ausweg: Nicht zulassen, dass das eigene Ego und Naivität eine Pleite hervorrufen.

 

 

Hauptfrage:

  • Wie funktioniert Risikostreuung?
  • Was muss ich tun, damit mein Portfolio dementsprechend diversifiziert ist?

Buchtipp zum Thema - Psychologie der Massen

Dimis Bibliothek

Paris um 1895: Dieses Werk über die Psychologie der Massen hat Gustav Le Bon bereits im vorletzten Jahrhundert verfasst. Die Erkenntnisse gelten auch heute noch. Verblüffend ist, wie ein einzelnes Individuum in der Masse seine Urteils- und Kritikfähigkeit verliert - in der Masse untergeht. Das ist beängstigend zugleich. Wie kommt es, dass sich Menschen für Ideologien begeistern lassen, die sie kaum verstehen können? Was soll ich sagen? Das Werk lässt einen mit vielen Thesen zurück, die einleuchtend klingen. Insgesamt ist es ein interessantes Buch, das viele sehr interessante Ausführungen und Ansätze enthält. Ein Klassiker, auch für Privatanleger! Leider ist das Buch etwas schwer zu lesen, weil es bereits mehr als hundert Jahre auf dem Buckel hat.


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