Wann soll ich Aktien kaufen? Wann ist der beste Einstiegspunkt?

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Aktien kaufen.

 

Der beste Einstiegspunkt.

 

Kann nicht ermittelt werden.

 

Höchstens ist es möglich, zu einem günstigen Zeitpunkt versuchen einzusteigen.

 

Interessante Einstiegschancen können sein:

Depot Vergleich
Girokonto Vergleich

  • Indikatoren (wirtschaftliche Situation zum Beispiel Rezession, Korrekturen, Zinssenkung, Gesetzesänderungen, Politik)
  • Unternehmensentwicklung (Gewinneinbruch oder kurzfristige Verluste - soweit sich diese Verluste im Kurs widerspiegeln, Zukunftsaussichten, Kennzahlen) und
  • Eintretende Ereignisse (Krisen, Kriege, Katastrophen, Panikverkäufe)

 

Inhalt dieses Artikels:

  • 1939 und John Templeton
  • Einstiegspunkt für langfristig orientierte Anleger eher uninteressant
  • Einstiegspunkt bei regelmäßigen Aktienkäufen
  • Einstiegspunkt bei einer Einmalanlage

Das Jahr 1939 und John Templeton

1939 lieh sich der erst 26-jährige John Templeton 10.000 US-Dollar und kaufte von diesem Geld hundert Aktien von 104 Unternehmen. Unternehmen, die zu diesem Zeitpunkt für einen US-Dollar oder weniger an der Wall Street zu haben waren. Zu diesem Zeitpunkt lag die amerikanische Börse brach. In Europa war gerade der Zweite Weltkrieg ausgebrochen und die USA schluchzten unter der Weltwirtschaftskrise. Templeton kaufte zu einem Zeitpunkt als die Stimmung regelrecht am Boden lag und sich eine Katastrophe anbahnte. Einige Jahre später war John Templeton ein sehr reicher Mann. Nur vier der Firmen waren am Ende des Krieges wertlos. Die Kurse der anderen stiegen stark.


Achtung

Grundsätzlich gilt: Fallende und steigende Kurse sind auf Angebot und Nachfrage zurückzuführen. Wird eine Aktie an der Börse stark nachgefragt, so steigt der Aktienkurs. Der Aktienkurs sinkt, wenn eine große Masse diese Aktie abstoßen möchte.

 

Beispiel: Einige thailändische Aktien (03/2014):

"Thailand: Ausländische Investoren sind verunsichert."

"Nach Parlamentswahl - Krise in Thailand schreckt Touristen wie Investoren ab."

"Private Investoren verkaufen Thailand-Fonds."

 

Folge: sinkende Aktienkurse, interessante Einstiegschancen

Folge für bereits investierte Anleger: Aussitzen, Gewinne mitnehmen oder Verluste realisieren


Weiteres Beispiel (Annahme): Ein Unternehmen fliegt aus dem DAX-Index. Folgedessen kann es sein, dass die Aktie aus Fonds und ETFs, die auf den DAX-Index setzen auch fliegt.

 

Mögliche Folge: Wegen einer geringeren Nachfrage sinkt der Aktienkurs.

 

Andersrum: Ein Unternehmen steigt in den DAX-Index auf. Hier kann die Nachfrage von institutionellen und auch privaten Investoren steigen. Somit kann auch der Aktienkurs davon profitieren.


Einstiegspunkt für langfristig orientierte Anleger eher uninteressant

Der Einstiegspunkt wird je uninteressanter, je länger das Vermögen im eigenen Depotkonto angelegt werden soll.

 

Vergangenheitswerte zeigen, dass der gesamte Aktienmarkt (nicht Einzelaktien) langfristig den Trend nach oben zeigt.

 

Periodische Kurszuwächse (Bullenmärkte), als auch Kursrückgänge (Bärenmärkte) gelten als sehr wahrscheinlich.

 

Auch zeigt sich, dass durch das regelmäßige Reinvestieren der Erträge (Dividenden) ab einer Haltedauer von fünf Jahren der Punkt erreicht ist, an dem der Einstiegskurs selten eine Rolle spielt.

Einstiegspunkt bei regelmäßigen Aktienkäufen

Wer regelmäßig (z.B. jeden Monat) und langfristig (am besten über Jahrzehnte) Aktien kauft (z.B. Sparplan), kann Berechnungen zufolge auch bei Höchstständen kaufen.

 

Auch dann, wenn die Kurse kurz vor dem Kollabieren sind.

 

Mit der Regelmäßigkeit kauft der Anleger zu einem vorteilhaften Durchschnittskurs. Auch Durchschnittskosteneffekt genannt.

 

Erfahren Sie hier, wie Sie mit einem Wertpapiersparplan langfristig von dem Durchschnittskosteneffekt profitieren können.

Einstiegspunkt bei einer Einmaleinlage

Mit einer Einmalanlage wird die Rendite langfristig höchstwahrscheinlich dann höher ausfallen, wenn ein Tiefpunkt erwischt wurde.

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