Die Fixkosten senken und mehr finanzielle Freiheiten genießen


"Ich als Unternehmer halte nicht viel von Heroin. Zu hohe Fixkosten."

 

Zitat, Unbekannt (Facebook)


Ein Großteil der Einnahmen geht jeden Monat für Fixkosten drauf.

 

Fixkosten sind Kosten, die regelmäßig anfallen und sich kurzfristig nicht verändern lassen, zum Beispiel Miete oder Strom.

 

Fixkosten drücken das Budget und überrollen bereits am Monatsanfang das Girokonto mit automatischen Lastschriftenabbuchungen.

Depot Vergleich
Girokonto Vergleich
Tagesgeld Vergleich


Ein Angestellter geht in das Büro seines Chefs und bietet ihn um eine Gehaltserhöhung:

 

Fragt der Angestellte: „Ich möchte um eine Gehaltserhöhung bitten. Einige Firmen sind an mir interessiert.“

 

Fragt der Chef: „Welche denn?“

 

Antwortet der Angestellte: „Die Telefongesellschaft, die Wohnungsbaugenossenschaft und das Elektrizitätswerk.“


Eine reizvolle Vorstellung ist es: keine Miete, keinen Strom und keine Telefonkosten zu bezahlen.

 

Wie viel Geld könnte man dann für die wirklich erfreulichen Dinge des Lebens ausgeben?

 

Mir würden tausende einfallen.

Hier bin ich mir absolut sicher!

 

Es sind größtenteils die Fixkosten, die in eine Schuldenfalle treiben können.

Nämlich dann, wenn solche Kosten bezahlt werden müssen, jedoch nicht bezahlt werden können.

 

Das ist die sogenannte Fixkostenfalle.

Personen, die hohe Fixkosten mit sich tragen, können leicht in diese Falle tappen.

 

Wenn es dann zu einem Einbruch des Einkommens kommt und die Fixkosten nicht bezahlt werden können, kann es schnell ins Minus gehen.

So können Sie die Fixkosten senken

Fixkosten senken

wellene Linie = variable Kosten

gestrichelte Linie = Fixkosten

Fixkosten senken ist eine langfristige Angelegenheit.

Es bedarf an Ausdauer und möglicherweise zusätzlichen Investitionen.

 

Langfristig lohnt sich das Kraftaufwenden und ein bisschen Nachdenken allemal.

 

 

1. Überblick über die Fixkosten verschaffen

 

Die vier größten Posten sind meistens das Zuhause, das Auto, die Kinder und die Bildung. Auch Handyverträge, Abonnements und teure Versicherungen können schnell zur finanziellen Last werden.

 

Ich empfehle ein simples Haushaltsbuch.

 

Mit einem Haushaltsbuch lassen sich die Kosten einfach und schnell analysieren.

Die eigene exakte Buchhaltung.

Jeder sollte wissen, woher das Geld kommt und wohin das Geld geht.

 

 

2. Maßnahmen finden und umsetzen

 

Beispiele:

 

Ein sehr gutes Beispiel für eine Fixkostenverteilung ist eine Wohngemeinschaft.

Die Miete, die ja eh bezahlt werden muss, wird an mehrere Personen verteilt.

 

Auch ein gutes Beispiel ist die Bildung einer Fahrgemeinschaft.

Mehrere Personen sparen sich hiermit eine Menge an Benzinkosten.

 

Fixkostensenkung ist sehr individuell.

Für jeden sind die Fixkosten andere.

 

Hier ist Kreativität gefragt!

Für die BWLer und Hardcorefixkostensenker - der Variator

Der Variator ist eine Kennzahl aus der Betriebswirtschaftslehre. Kennzahlen dienen der schnellen Orientierung. Mit dem Variator kann der Anteil der variablen Kosten an den Gesamtkosten ermittelt werden. Die Differenz davon sind die Fixkosten.

Variator

Rechenbeispiel:

 

Gesamtkosten: 2.000 Euro

Davon variable Kosten: 1.400 Euro

 

1.400 Euro x 10 / 2.000 Euro = 7

 

Die Zahl 7 sagt aus, dass 70 Prozent der Kosten variabel sind.

Die Fixkosten belaufen sich im Beispiel somit auf 30 Prozent (10-7=3).

 

Zum Weiterlesen:

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