Die Fixkostenfalle: Eine Schuldenfalle! Fixkosten senken, aber wie?

Die Fixkosten! Hauptsächlich sind es diese Kosten, die in eine Schuldenfalle treiben.

 

Nämlich dann, wenn solche Kosten bezahlt werden müssen, jedoch nicht bezahlt werden können.

 

Das ist die Fixkostenfalle!

 

Personen, die sehr hohe Fixkosten mit sich tragen, können schnell in diese Falle tappen.

 

Wenn es zu einem Einbruch des Einkommens kommt und die Fixkosten nicht bezahlt werden können, geht es ganz schnell ins Minus.

 

Kostenbewusste Menschen wissen um die verflixten Fixkosten. Der Rotstift ist nicht weit.

Girokonto Vergleich
Tagesgeld Vergleich
Depot Vergleich

Ein Angestellter geht in das Büro seines Chefs und bietet ihn um eine Gehaltserhöhung:

 

Fragt der Angestellte: „Ich möchte um eine Gehaltserhöhung bitten. Einige Firmen sind an mir interessiert.“

 

Fragt der Chef: „Welche denn?“

 

Antwortet der Angestellte: „Die Telefongesellschaft, die Wohnungsbaugenossenschaft und das Elektrizitätswerk.“

Wie Sie die Fixkosten in ihrem Haushalt sichtbar machen

Fixkosten sind Kosten, die regelmäßig anfallen und sich kurzfristig nicht verändern lassen. Bei vielen Menschen machen diese Kosten einen nicht unerheblichen Teil der Gesamtkosten aus.

 

Fixkosten drücken das Budget und überrollen bereits am Monatsanfang das Girokonto mit automatischen Lastschriftabbuchungen.

 

Wie könnten Sie den Fixkostenanteil am Gesamtkostenanteil ihres Haushaltes sichtbar machen?

 

Es gibt die Kennzahl: "Variator".

 

Ich habe ein wenig rumgewerkelt und eine simple Tabelle kreiert: "Die MoosParade-Fixkostenempfehlung, weil ohne Moos nix los!"

 

Zuerst sollten Sie die gesamten Kosten (Ausgaben) eines Monats nach Fixkosten und variablen Kosten unterteilen.

 

Das bewertete Haushaltsbuch hilft bei dieser Aufgabe ungemein.

Fixkosten senken

Jetzt sind die gesamten Kosten eines Monats nach Fixkosten und variablen Kosten unterteilt.

 

Jetzt müssen wir rechnen: Gesamt variable Kosten x 10 / Gesamtkosten = Ergebnis (Variator)

 

Beispiel: 720 Euro x 10 / 1800 Euro = 4 (Variator)

 

Als Ergebnis sollte eine Zahl zwischen eins und zehn herauskommen. In diesem Beispiel ist es die 4.

 

Sollte eine Kommazahl herauskommen, runden Sie einfach nach den mathematischen Regeln auf oder ab.

 

Die Zahl vier sagt in diesem Beispiel aus, dass der Anteil der variablen Kosten bei 40 Prozent liegt. Der Fixkostenanteil beträgt somit 60 Prozent.

 

Das ist nach der "MoosParade-Fixkostenempfehlung" nicht optimal. Eher ist es suboptimal, also weniger gut.

 

Hier eine interessante Empfehlungstabelle ...

Fixkosten senken - Fixkostenempfehlung

Für Weiterdenker und Hardcorefixkosten-Prüfer und Hardcorefixkosten-Senker: Selbstverständlich können kann diese Formel in Excel gespeicher werden. Am besten in Verbindung mit einem Excel-Haushaltsbuch.

 

Der Variator ist eine Kennzahl.

Kennzahlen dienen der schnellen Orientierung.

Einmal das Grundgerüst (z.B. in Excel) aufgebaut, muss man nur noch die Zahlen eintragen.

 

Sollte das Ergebnis (Variator) im nächsten Monat oder im nächsten Jahr einen Variator nach oben springen, bedeutet das, dass sich die Fixkosten um zehn Prozent (mehr oder weniger) erhöht haben.

 

Jetzt bleibt nur noch die Frage: Warum?

 

Unternehmen gehen nach dem gleichen Prinzip vor.

 

Prüft der Chef die Kennzahlen mit einem schnellen kritischen Blick und passt ihm eine Kennzahl nicht, wird der Verantwortliche ins Büro gebeten und ist der Erste, der durch das (Unternehmens) Dorf getrieben wird.

 

"Herr Müller, das muss runter. Machen Sie was dagegen. Finden Sie unverzüglich eine Lösung. Unsere Aktionäre verlangen nach Dividende!"

 

Wie wäre es mit einer Haushaltsdividende?

Fixkosten zu hoch: Fixkosten senken, aber wie?

Die Fixkosten senken ist eine langfristige Angelegenheit.

Es bedarf an Ausdauer und möglicherweise zusätzlichen Investitionen.

 

Mit dem Entschluss die Fixkosten zu senken, treffen Sie eine langfristig wirkende Entscheidung.

 

Oft muss in Strukturen des Haushaltes eingegriffen werden, was schmerzlich sein kann.

 

Es kommt zum Ausbruch aus der eigenen Komfortzone.

Die Aufgabe ist mit Verzicht verbunden.

Ein Unwohlgefühl kann aufkommen.

 

In besonderen Fällen: Versagensangst, was völliger Unfug ist!

 

Langfristig lohnt sich das Kraft aufwenden und ein bisschen Nachdenken allemal.

 

Besonders dann, wenn sich mit der Zeit mehr finanzielle Freiheiten ergeben.

 

Es ist großartig Geld für etwas Wunderbares (z.B. Reisen) auszugeben, anstatt Monat für Monat mehr als die Hälfte des Einkommens für Fixkosten (z.B. Miete, Autokredit) aufzuwenden.

Sofortmaßnahmen zur Fixkostensenkung

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Fixkosten.

 

Die vier größten Posten sind meistens:

  • das Zuhause,
  • die Kinder,
  • das Auto,
  • die Bildung.

 

Auch Mobilfunkverträge, Abonnements und Versicherungen führen schnell zur finanziellen Last.

Finden Sie Lösungen und setzen sie diese Lösungen um.

 

Ein gutes Beispiel für eine Fixkostenverteilung ist eine Wohngemeinschaft.

Die Miete, die eh bezahlt werden muss, wird auf mehrere Personen verteilt.

So auch die Telefon- und Internetkosten der WG.

 

Fixkosten senken ist eine sehr individuelle Geschichte. Hier ist Kreativität ist gefordert!

Interessant zu wissen...

Es gibt eine Faustregel für Vermieter: Sobald die Miete mehr als die Hälfte des Einkommens verschlingt, steigt das Risiko eines Zahlungsausfalls.

 

Im Gegensatz gilt die Fixkostenfalle für Mieter: Sobald die Miete mehr als die Hälfte des Einkommens verschlingt, steigt das Risiko einer Zahlungsunfähigkeit.

Neben den Fixkosten auch die variablen Kosten in Frage stellen

 

Den Coupon-Wahn in den USA finde ich extrem interessant und unterhaltsam zugleich. Einige "Couponer" holen mehr als 90 Prozent Rabatt an der Supermarktkasse raus.

 

Zwar ist die Show ein inszeniertes Ereignis. Der amerikanische Originalsender ist dafür bekannt, die Realität überspitzt in Szene zu setzen.

 

Die "Couponer" kaufen an diesem Tag Produkte, die nur heute umsonst zu haben sind. Davon auch noch ganz schön viel. Damit der Zuschauer erstaunt ist. Die Quote weiterhin stimmt.

 

Ob jemand tatsächlich eintausend Klopapierrollen oder 62 Flaschen Senf braucht?

 

Fakt oder Fast-Fakt: Morgen, wenn die Kamera aus ist, gehen die Probanden wieder in den Supermarkt und kaufen Produkte, die sie essen müssen: Obst, Gemüse, Eier, Milch und Reis.

Trotzdem ist das Video klasse!

 

Fazit

Bei zu hohen Fixkosten kann die Farbe zumindest meines Stiftes nicht rot genug sein.

Das Nötigste ist hier gut genug.

 

Von "in die Fixkostenfalle getappt" kann anschließend keine Rede mehr sein!

 

Auch wenn zu hohe Fixkosten besonders heikel sind, sollten Sie parallel prüfen, ob und wie sich die variablen Kosten senken lassen.

 

Nur auf das Sparen folgt bekanntlich das Haben!

 

 

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