7 Lektionen über Geld

Das Geld!

 

Der richtige Umgang damit steht in keinem Lehrplan.

 

Stattdessen übertragen wir das, was wir wissen oder auch nicht wissen auf unsere Finanzen.

 

Hin und wieder oder des Öfteren führt das zu Resultaten, die nicht optimal sind.

 

Durchaus kann es sein, dass Sie das bereits am eigenen Leib erfahren mussten.

Depot Vergleich
Girokonto Vergleich
Tagesgeld Vergleich

Geld-Lektion 1: Über Geld richtig denken

Negative Gefühle!

Unbehagen.

Diese und andere negative Emotionen verbinden viele Menschen mit Geld.

 

Folge dessen lehnen sie bewusst oder auch unbewusst alles ab, was mit cleverem Geldmanagement, Vermögensaufbau und Reichtum zu tun hat.

 

Die negativen Emotionen rufen hervor: Ablehnung, Vorbehalte, Zweifel und Widersprüche.

 

Es herrscht die Sicht- und Denkweise: Wohlhabend zu sein ist verwerflich. Reich zu sein ist schlecht.

 

Diese Sicht- und Denkweise führt dazu, dass die eigenen Finanzen keine Priorität haben.

 

Die Emotionen zu Geld werden in den Kinderjahren geprägt.

Noch bevor wir verstehen, was Geld ist.

 

Von den Eltern und von der sozialen Umgebung, in der wir uns bewegen.

 

Wir bekommen bereits hier die Fähigkeiten vermittelt, die mit Geld und Finanzen zu tun haben:

  • Ist es leicht oder schwer Geld zu verdienen?
  • Ist es besser zu sparen oder einfach in den Tag zu leben?
  • Bedeutet sparen heute Verzicht oder tue ich mir damit etwas Gutes?
  • Wie wird das Geld verwaltet?
  • Wird es verwaltet?

 

Fragen Sie sich interessehalber:

  • Was denken Sie über Geld?
  • Glauben Sie, Sie haben die Fähigkeit Geld zu verdienen?
  • Die Fähigkeit Geld zu sparen?
  • Die Fähigkeit Geld bedacht einzusetzen?

 

Wenn Sie sich bei diesen Fragen nicht wohlfühlen, werden Sie höchstwahrscheinlich keine positive Erfahrung mit ihren Finanzen sammeln oder gesammelt haben können.

 

Das Ziel ist es: In einen Zustand zu kommen, wo Sie sich aktiv um ihre Finanzen kümmern.

Sie sich Gedanken über Geld machen, sich jedoch nicht den Kopf darüber zerbrechen.

 

Der Weg in diesen Zustand ist nicht einfach.

Besonders als Neuling und einer eher negativen Prägung zu Geld ist der Weg mit Stolpersteinen belegt.

 

Und wenn Sie einmal angefangen haben, sollten Sie nie aufhören. Diese Erfahrung ist unbezahlbar.

Geld-Lektion 2: Über Geld richtig sprechen

Über das Geld richtig sprechen ist schwieriger, als über das Geld richtig nachzudenken.

 

Keine Frage!

 

Jedoch sollten Sie es tun.

Beziehungsweise vorher tun.

 

Vor einer Krise.

Vor einem unerwarteten Ereignis.

 

Die meisten Paare reden über Geld nur dann, wenn sie sich in einer Krisensituation befinden. Und das auch nur, wenn ein Part den Anfang macht.

 

Es macht Sinn das Thema Geld nicht zu tabuisieren.

Dann ist es weniger mitreißend oder nervenzerreißend.

 

Unklug ist es über das Geld zu sprechen, beziehungsweise negative Geldthemen anzusprechen, wenn man hungrig, durstig, alleine, schlecht gelaunt oder erschöpft ist.

 

Geldgespräche können beheizt oder wertend sein. Mindestens eine Person wird dann als dumm, inkompetent oder unverantwortlich abgestempelt.

 

 

Das ist nicht konstruktiv.

 

Niemand ist zu dumm, zu inkompetent oder zu unverantwortlich, um über Geld nicht konstruktiv reden zu können.

 

Meistens ist es nicht der Verstand, sondern die Emotionen, die sprechen.

Geld-Lektion 3: Im Rahmen der eigenen Möglichkeiten handeln

Hinterfragen Sie ihren Lebensstil.

Handeln Sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten oder leben Sie auf hohem Fuß?

 

Es gibt so viele Möglichkeiten bequem und gut zu leben, ohne das Budget zu sprengen.

 

Auch Millionäre sind von Pleiten und Insolvenzen nicht verschont, wenn sie nicht innerhalb ihrer Möglichkeiten handeln.

 

Das kommt vor, wenn Multimillionäre mit Milliardären mithalten wollen, jedoch nicht können.

 

Der beste Weg zur Besserung ist, die jetzige Situation zu akzeptieren.

 

In den wenigsten Fällen ist es das Budget, welches das Handeln im Rahmen der eigenen Möglichkeiten nicht zulässt. Oft ist es ein Mangel an Kontrolle.

  

Im Rahmen der eigenen Möglichkeiten handeln könnte bedeuten sich auf die (wenigen) Dinge zu konzentrieren, die Sie wirklich erfüllen und die Sie wirklich glücklich machen.

Geld-Lektion 4: Ausgaben priorisieren

Was macht Sie wirklich glücklich?

 

Warum lohnt es sich, für dieses Glück Geld auszugeben?

 

Hilft ihnen diese Ausgabe ihre Ziele zu erreichen?

 

Wenn Sie das Gefühl haben ihr Geld in einer Weise einzusetzen, welches Sie langfristig glücklich macht. Sie ihre Ziele erreichen lässt. Dann sind Sie auf einem guten Weg.

 

Sollten Sie das Gefühl haben, dass ihre Ausgaben Sie nur kurzfristig erheitern.

Ihnen nur kurzfristig ein Wohlbefinden verleihen.

Sie nach dieser kurzfristigen Zufriedenheit jedoch ein störendes Gefühl verspüren.

Sich sogar schuldig fühlen.

Dann werden Sie aktiv.

 

Ein Weg die Ausgaben zu priorisieren ist es, das Budget den eigenen Zielen anzupassen.

 

Dann werden aus einfachen Ausgaben Investitionen.

Geld-Lektion 5: Besser sparen

Auch hier ist es sinnvoll, Ziele zu setzen.

Dann für das Ziel sparen.

 

Sparen für Auto?

Sparen für Kinder?

Sparen für Aktien?

Sparen für das beste Alter?

 

Kennen Sie die vier Schatztruhen, die ihnen zusätzliche Denkanstöße verleihen können?

 

Oder die Fixkostenfalle, die in eine Schuldenfalle treiben kann?

Geld-Lektion 6: Besser sparen für das beste Alter

"Ich lebe jetzt und nicht später!" oder "Morgen kann ich tot sein!", sind im Endeffekt Ausreden.

 

Was ist, wenn ich später auch leben möchte und morgen nicht tot bin?

 

Dann habe ich entweder das Kleine oder das Große.

Auf jeden Fall habe ich ein Problem.

 

Das kleine oder das große Problem nicht ausreichend vorgesorgt zu haben.

 

Es ist durchaus legitim und richtig regelmäßig Geld für das Alter zu sparen.

 

Monatliche Raten auf ein Tagesgeldkonto zu überweisen oder einen Wertpapiersparplan aufzusetzen.

Zum Beispiel mit einem Dauerauftrag.

 

Wer jedoch mehr möchte und hier ist der Knackpunkt: Es genügt in der Regel nicht, "die einfachste Vorsorgemöglichkeit" zu wählen. Die einfachste Vorsorgemöglichkeit, die einem dazu fantastisch angepriesen wird.

 

Persönliche Erfahrung: In die Schule oder in die Firma kommen Vertreter, um aufzuklären, und rechnen dir so einiges vor. Wenn Sie heute anfangen jeden Monat einen Fuffi in dieses oder jenes Konstrukt einzuzahlen, bekommen Sie von uns mit 67 so viel und soviel ausgezahlt.

 

Entweder als Einmalzahlung oder als monatliche "Beigabe". Hier darfst Du frei entscheiden.

 

Anstatt sich den Kopf über das angebotene Produkt zu zerreißen:

  • Wie sicher ist das Ganze?
  • Welche Garantien gibt es?
  • Welche Steuervorteile habe ich dadurch?
  • Welche Zuschüsse würde ich bekommen?

War es nach Vergangenheitswerten stets sinnvoller sich zu fragen, welche Aktiengesellschaft dahinter steckt. Welche Aktiengesellschaft diese "Sicher-Garantiert-Steuervorteilhaft-mit-Zuschuss-Pakete" den "Anderen" anpreist?

 

Besser: ein ganzes Paket dieser Aktiengesellschaften!

 

Jetzt nur so um drei Ecken gedacht. Nicht wertend.

 

Es macht Sinn, wenn Sie wirklich besser für das Alter sparen möchten, um die Ecken zu denken. Zu hinterfragen. Eigeninitiative zu ergreifen.

 

Lösungsorientiert zu denken!

Geld-Lektion 7: Geld im Auge behalten

Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.

 

Und es ist ziemlich gleich, wie Sie ihr Geld im Auge behalten. Hauptsache Sie halten es irgendwie unter Kontrolle.

 

Möglicherweise starten Sie mit einem einfachen Haushaltsbuch.

 

Die Hauptsache ist: Das Kontrollwerkzeug passt zu der eigenen Persönlichkeit und man arbeitet gerne damit.

 

Auch wenn das Werkzeug lediglich aus einem Stift, einem Blatt Papier oder einem Notizbuch besteht.

 

Das Ziel ist: Über das Geld zu herrschen. Nicht andersrum!

 

 

Wenn Sie Kontrolle über ihr Geld haben, dann könnten Sie:

  • besser im Rahmen ihrer Möglichkeiten handeln,
  • besser Ausgaben priorisieren,
  • besser Sparen,
  • und nicht zuletzt besser für ihr bestes Alter sparen.

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