3 Vorteile, sich mit den Grundlagen des passiven Investierens zu beschäftigen

In diesem Artikel möchte ich ihnen drei Vorteile aufzeigen, warum es sich lohnt, Zeit in die eigene Finanzbildung zu investieren und die Grundlagen der passiven Anlagestrategie zu verstehen.

Depot eröffnen

1. Die Grundlagen des passiven Investierens sind nicht schwer zu verstehen und sie sind für die meisten Anleger völlig ausreichend

Die meisten Anleger fahren bereits gut:

  • Wenn Sie ein Portfolio ausreichend diversifizieren.
  • Wenn Sie kostengünstige Produkte, wie börsengehandelte Indexfonds (ETFs) kaufen, die regelmäßig einen angemessenen Ertrag bringen.
  • Wenn Sie das Depot über eine längere Zeitperiode unangetastet lassen.

Die Erfolgsformel lautet: Diversifikation - Kosten + Zeit

 

Im engeren Sinne bedeutet das:

  1. Es braucht ein geeignetes Depot bei einem Anbieter mit kostengünstigen Konditionen.
  2. Es braucht mindestens zwei kostengünstige ETFs in diesem Depot.
    • Der eine ETF bildet einen breigestreuten Aktienindex nach.
    • Der andere ETF bildet einen breigestreuten Anleihenindex nach.
  3. Es braucht den Zeitfaktor. Je länger das Geld unangetastet im Depot verbleibt, desto besser kann sich der Zinseszins entfalten.

 

Wie hoch der Aktienanteil gegenüber dem Anleihenanteil im Portfolio sein soll, hängt von der persönlichen Risikobereitschaft und dem Zeithorizont ab:

  • Je höher die Risikobereitschaft und / oder je länger der Zeithorizont ist, desto höher ist der Aktienanteil. Aktien sind volatiler als Anleihen, haben jedoch historisch höhere Renditen gebracht. Was ist eine Aktie?
  • Je niedriger die Risikobereitschaft und / oder je kürzer der Zeithorizont ist, desto höher ist der Anleihenanteil. Anleihen sind traditionell weniger volatil, liefern jedoch niedrigere Renditen. Was ist eine Anleihe?

 

Alles, was jetzt zu tun ist, ist das Depot regelmäßig zu besparen.

 

Es reicht ein Kontrollcheck im Jahr und nach Bedarf ein Rebalancing – Umschichtung.

 

Diese einfache Strategie ist auch als Couch-Potatoe-Strategie oder Schlaftabletten-Strategie bekannt.

 

Nicht nur, dass es einfach und schnell umzusetzen ist, es verspricht dazu eine passable Erfolgsbilanz.

 

Das Zusammenspiel zwischen Aktien und Anleihen soll bewirken, dass das Portfolio bei Marktschwankungen nicht den Boden unter den Füßen verliert.

 

Der minimale Kostenfaktor trägt zum Erfolg dieser Strategie bei, weil hohe Kosten die Rendite des Anlegers maßgeblich nach unten drücken.

2. Die Finanzbranche hat es auf ihr Geld abgesehen und sie werden es bekommen, wenn Sie nicht verstehen, was sie damit vorhaben

Das kann auf vielerlei Weise stattfinden.

 

Die Mittel zum Zweck können sein:

  • sowohl Produkte,
  • als auch menschliche Faktoren.

 

Das beste Mittel diesem Dilemma vorzubeugen, ist das Auseinandersetzen mit der Frage: „Wie verdient die Finanzbranche eigentlich ihr Geld?“

 

Sie werden schnell lernen, zwischen guten oder schlechten, günstigen oder teueren, erfolgsversprechenden oder gar unethischen Produkten, und auch Beratern zu unterscheiden.

 

Eine Antwort, die man bekommt, wenn man sich mit dem passiven Investieren beschäftigt, ist: „Das passive Investieren mit ETFs ist erheblich kostengünstiger, als viele andere Anlagestrategien.“

 

Warum ist das so?

3. Sie können eine Menge Geld, Zeit und Nerven sparen, wenn Sie mit Grundwissen an die Sache herangehen

Wenn Sie an das Geldinvestieren mit Grundwissen aus der passiven Anlagestrategie herangehen, können Sie auf vielfältige Weise sparen:

  • Sie wissen bedacht zu handeln und hinterfragen fünf Mal, bevor Sie sich endgültig für etwas entscheiden. Das erspart nachträgliche Korrekturen, die zusätzliches Geld und Nerven verschlingen.
  • Sie wissen keine überteuerten Gebühren zu zahlen, weil Sie verstehen, welches finanzielle Ausmaß sich hinter der „kleinen zwei Prozent“ verstecken kann.
  • Sie wissen ihr Geld nicht in Produkte zu stecken, mit welchen die Spieler solcher Produkte mehr profitieren als Sie.

Fazit

Hier nochmal die 3 Gründe, warum jeder die Grundlagen des passiven Investierens verstehen sollte:

  1. Sie fangen mit den Basics an.
  2. Sie entwickeln ein Gefühl für Geldanlagen.
  3. Sie sparen Zeit, Geld und Nerven.

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