Was sind REITs? (Real Estate Investment Trusts)

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REITs!

 

Steht für Real Estate Investment Trusts.

 

REITs sind Aktiengesellschaften, die an der Börse notiert sind. Der Anlageschwerpunkt liegt bei Immobilien.

 

Die Hauptaufgaben eines REITs sind:

  • der Erwerb von Immobilien,
  • die Verwaltung von Immobilien,
  • der Besitz von Immobilien,
  • die Finanzierung von Immobilien
  • die Veräußerung von Immobilien.
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Das Hauptgeschäftsfeld eines REITs besteht darin in Immobilien zu investieren, um daraus Gewinne zu erwirtschaften.


Laut dem deutschen REIT-Gesetz müssen REITs einen Großteil der erwirtschafteten Gewinne in Form von Dividende an die Anleger ausschütten.


Die Dividende kann ausgeschüttet oder thesauriert werden.

REITs (Real Estate Investment Trusts)?

In Deutschland sind REITs eine relativ neue Investmentform und wurden erst im Jahr 2007 per Gesetz beschlossen.

REITs (Investition, Arten und Formen)

REITs (Real Estate Investment Trusts)?
(vereinfachte Darstellung)

Wie oben im Text bereits erwähnt sind REITs börsennotierte Immobilien-Aktiengesellschaften, die sich auf den Erwerb, die Verwaltung, den Besitz, die Finanzierung und die Veräußerung von Immobilien spezialisiert haben.

 

REITs können genau wie Aktien oder ETFs an der Börse gekauft und verkauft werden.


Der Kauf und Verkauf erfolgt über das eigene Depot. Die erworbenen Anteile werden im Depot verbucht und sind jederzeit ersichtlich.


Die Anleger haben die Möglichkeit aus vielen verschiedenen REITs zu wählen. So gibt es internationale REITs (USA, Kanada, Singapur, Hong Kong etc.) und deutsche REITs.


Auch gibt es REITs, die nur entweder auf Gewerbeimmobilien, Gefängnisse, Hotels etc. oder die Veräußerung von Immobilien spezialisiert sind.

REITs (Gewinne und die steuerliche Behandlung)

REITs sind nach dem Gesetz verpflichtet, mindestens 90 Prozent der erwirtschafteten Gewinne aus den Immobilien, wie zum Beispiel Mieteinnahmen oder Veräußerungen an die Anleger auszuschütten.


Somit erhält der Anleger eine Mindestausschüttung.

Diese Mindestausschüttung ist vergleichbar mit der Dividendengarantie.

 

Im deutschen REITs-Gesetz ist außerdem vorgeschrieben, dass die Gesellschaften mindestens 75 Prozent des REITs-Volumen in Immobilien investieren müssen. Die restlichen 25 Prozent können aus anderen Einkünften erwirtschaftet werden.

 

Zu beachten ist, dass ausländische REITs verschiedene Mindestausschüttungsquoten haben. Es können zusätzliche Steuern (Quellensteuer) anfallen.

 

Die Dividende aus REITs zählt zu den Einkünften aus Kapitalvermögen und wird nicht anders als Dividendenerträge aus Aktien, Fonds oder ETFs behandelt.

 

Die Dividende unterliegt der gesetzlichen Kapitalertragssteuer (Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer).

 

Eine Kapitalertragssteuer fällt jedoch nicht an, solange der Dividendenertrag unter dem jährlichen Sparerpauschbetrag bleibt.

 

Die steuerliche Behandlung der Gewinne findet nur auf der Seite des Anlegers statt.

REITs Chancen

  • Die Investition erfolgt in Sachwerte (Immobilien). Immobilien sind inflationsgeschützte Sachwerte. Den Anlegern kann ein kostanter Geldfluss zukommen.
  • REITs sind wie Aktien schnell handelbar und können rasch gekauft und wieder verkauft werden.
  • REITs sind verpflichtet 90 Prozent ihres Gewinns als Dividende an die Anleger auszuschütten.
  • Die Dividende unterliegt der Kapitalertragssteuer. Körperschafts- und Gewerbesteuer fallen nicht an. Somit kann die Investition in REITs steuerlich vorteilhafter sein als die Investition in tatsächlich erworbene Immobilien.
  • Der Anleger kann für kleines Geld in Immobilien investieren.

REITs Risiken

  • Wie alle Wertpapiere unterliegen REITs Kursschwankungen, die bis zum Totalverlust der Einlage führen können.
  • REITs müssen nach dem Gesetz eine Mindestausschüttung vornehmen. Auch dann, wenn keine Gewinne erwirtschaftet wurden. So sind REITs auf Eigenkapitalzuführungen vom Kapitalmarkt angewiesen (Kapitalerhöhungen).
  • Die Gefahr besteht, dass unseriöse Anbieter das Vertrauen der Anleger ausnutzen, indem sie Schrottimmobilien als vermeintlich sichere Immobilien-Anlagemöglichkeit verkaufen.

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